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| BIKE Festival Gardasee 2010 |
| Dienstag, den 25. Mai 2010 um 23:00 Uhr | |||||||||||||||||
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Wir nutzten die Tage vor dem BIKE Festival für einen Kurzurlaub am Lago und verbrachten die Zeit mit ausführlichen Windsurfmaterial Test unseren neuen Parttner Neil Pryde und JP Australia und tauchten am Freitag als Besucher so richtig in das Festival geschehen ein. Nach unserem kleinen Downhill von unserer Residenz in Biacesa über die alte Ponale Straße machten wir erst einmal einen kleinen Rundgang auf dem Festival Gelände. Bei freiem Eintritt konnte jeder die aktuellen aller Hersteller begutachten und testen. Auf unserem Rundgang trafen wir die üblichen verdächtigen wie Daniel Schäfer, den Guide unserer Testreise nach La Palma und Maloja Team Fahrer von Atlantic Cycling, Sascha Meyenborg SQlab Ergonomie Berater und Fourcross Ass, der mit seiner neuen Okolestuff Arsch Creme, eine Creme für den wunden Biker Popo Gas geben will. Danach trafen wir Parcoursbauer Didie Schneider und konnten uns gleich einen Platz auf seinem Bus sichern, von dem wir dann am Abend einen perfekten Blick auf die spektakulären Contests hatten.
Zuerst lieferten sich der US-Amerikaner Bobby Root und der deutsche Fourcrosser Arne Tschugg bei der Rose Airshow ein spannendes Luft-Duell. Bobby Root, der bereits mit drei Einträgen im Guinnessbuch der Rekorde vertreten ist, wollte eigentlich seinen persönlichen Mountainbike-Weitsprung-Rekord von 28 Metern einstellen, doch nach seinem sicher gestandenen 25-Meter-Sprung beendetet das Organisations-Team aus Sicherheitsgründen den Contest. Arne Tschugg hörte bereits nach seinem persönlichen neuen Rekord von 22 Metern auf. Schuld war die Schotter-Piste. Bei einer gezogenen Geschwindigkeit von über 70 km/h erlaubte der unebene Untergrund leider kein sicheres Anfahren mehr auf die Absprung-Rampe. Anschließend wurde der King of Dirt powered by Saalbach Hinterglemm gekürt. Im Finale zeigten zehn Dirt-Biker eine Atem raubende Show mit Luftakrobatik vom allerfeinsten. Am Ende siegte der Münchner Amir Kabbani. Er überzeugte die Jury und die 5.000 begeisterten Zuschauer mit drei spektakulären Sprüngen. Den zweiten Platz konnte sich Andi Wittmann sichern. Auf Platz drei landete Moritz Zapp. Nach der Rose Airshow und dem King of Dirt powered by Saalbach Hinterglemm fiel der Startschuss zum Finale des Scott Nightsprints. Auf der neuen Rennstrecke lieferten sich Profis und Hobby-Biker spannende Qualifikationsrennen um jeden Zentimeter Boden und um den Einzug in die Finalläufe. Am Ende konnte Nathaniel Goiny im letzten Heat seinen zweiten Titel des Tages einfahren. Nach dem Sieg beim Specialized Enduro Ride powered by Shimano am Nachmittag erreichte der Deutsche auch beim Scott Nightsprint als erster die Ziellinie. Zweiter des Scott Nightsprints wurde Tibor Simai, gefolgt von Vorjahressieger Gregor Alff. Den vierten Platz sicherte sich Rob J. Der Samstag Morgen wurde leider von unangenehmen Ereignissen überschattet aus diversen Hotels wurden ca. 100 Bikes gestohlen. Darunter auch das Rocketbike von Kapstadt Spezl Basti Ammer, der eigentlich beim Marathon mitfahren wollte, aber mit aufgebrochenem Auto uverrichteter Dinge wieder heimfahren musste. Wie auch in den Vorjahren war das Highlight für die 2.004 gemeldeten Teilnehmer am zweiten Tag der Rocky Mountain BIKE Marathon powered by Vaude. Fahrer und Fahrerinnen konnten dabei wieder zwischen vier unterschiedlichen Distanzen von 27 bis 105 Kilometer und 600 bis 3561 Höhenmeter wählen. Auch 2010 gab es wieder für Einsteiger die Ronda Facile. Schnellster Marathonfahrer auf der Ronda Extrema mit 105 km und über 3560 Höhenmetern wurde der Schweizer Urs Huber (Team Stöckli –Craft 2010). Er benötigte 4:25.03,2 Stunden. Zweiter wurde Thomas Stoll (BiXS – iXS Pro Team). Der Schweizer benötigte 4:25.04,7 Stunden. Auf dem dritten Platz landete der Weltranglisten erste in der Disziplin Marathon Alban Lakata (Topeak Ergon Racing Team) aus Österreich. Seine Zeit: 4:25.45,9 Stunden. Bester deutscher Fahrer auf dieser Distanz wurde auf dem sechsten Rang Matthias Leisling (Team Muskelkater Genesis) mit 4:27.56,6 Stunden. Thomas Dietsch (Team Bulls) wurde siebter und Stefan Sahm (Team Bulls) neunter. Schnellste bei den Damen wurde Pia Sundstedt (Craft – Rocky Mountain Team) mit einer Zeit von 5:11.48,5 Stunden. Platz zwei ging an Katrin Schwing (Trek) mit 5:35,08,3 Stunden und Platz drei an Natascha Binder. Ihre Zeit stoppte bei 5:49.53,9 Stunden. Snowboard-Profi Benjamin Karl aus Österreich, Silbermedaillen-Gewinner bei den Olympischen Spielen 2010 im Parallelslalom, fuhr ebenfalls die Ronda Extrema um kam als 47. ins Ziel. „Im Sommer halte ich mich generell auf dem Mountainbike fit", so der 24-jährige. „Der Marathon in Riva war allerdings mein erster Marathon außerhalb Österreichs und ich bin von der Strecke absolut begeistert", lobte der Snowboard-Crack seinen ersten aber sicherlich nicht letzten Rocky Mountain BIKE Marathon. Am Samstagabend herrschte wie bereits im Vorjahr ausgelassene Stimmung bei der Open Night presented by Trentino. Die Gänge zwischen den Ständen waren voll mit Menschen, überall roch es nach Leckereien und die Stimmung war grandios. Auch die neue Sympatex Fashion-Show kam beim Publikum sehr gut an. Die Models präsentierten die neueste Bike-Mode und lieferten dabei eine super Performance ab. Am Stand unseres Partners Scott ging es beim Bullriden hoch her, bevor wir uns ins Nachtleben von Riva stürzten. Am Sonntag standen die Kids im Mittelpunkt. Bei der Scott Junior Trophy powered by Milka fuhren 154 Nachwuchs-Biker im Alter von drei bis 15 Jahren um Medaillen und Pokale und ließen sich im Anschluss bei der Siegerehrung auf der großen BIKE-Bühne gebührend feiern. „Ich bin begeistert von der tollen Stimmung. Für die Kinder ist das einfach ein riesen Erlebnis", resümierte Robert Czerechowicz von Milka.
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